Embühren

... ein kleiner Ort mit mehr als 500 Jahren Geschichte

Embühren gehörte neben Brinjahe und Hamweddel zu den Jevenstedter Walddörfern. Kurz vor 1500 gegründet, ist es das jüngste Dorf des Kirchspiels Jevenstedt. Der Name Embühren kommt in den Urkunden von 1539 bis 1622 in den Formen Immigburen, Imingburen und Imburen vor. Das Grundwort "-buren" bedeutet Bauern oder Bauernschaft. Ab 1642 treten in den Amtsrechnungen der Umlaut und das Dehnungs "-h" auf.
Beim Kriegsende im Mai 1945 war die Gemeinde Embühren stark mit Flüchtlingen belegt. Lebensmittelkarten, Bezugsscheine, Notquartiere und deren Verteilung waren Hauptaufgaben der Gemeindevertretung.
1957 wurde der erste Kilometer Wirtschaftsweg im Rahmen des "Grünen Planes" ausgebaut. Einige Jahre später erhielt die Gemeinde eine Straßenbeleuchtung und das erste Spritzenhaus für die Feuerwehr - auch damals schon mit erheblicher Eigenleistung. 1996 wurde das neue "Dörps- und Sprüttenhus" eingeweiht. Es ist ebenfalls - aber viel größer und schöner - mit kräftigem Einsatz Embührener Bürger entstanden.
Über die Kreisgrenzen hinaus bekannt ist das Freudenberger Waldfest. Es wird von der Landjugend im Haaler Gehege gegenüber der alten Schule gefeiert.
Quelle: www.amt-jevenstedt.de