Rund um den Westensee und den Eiderringkanal

Auf den Spuren des alten Eiderkanals

Tourenbeschreibung

Die Tour startet im Ort Westensee und führt am kleinen Bossee entlang erst einmal nach Felde. Von dort aus geht es nach rechts in den Wulfsfelder Weg. Etwas später knickt der Weg nach links ab in den Wiesenweg. Durch das Eidertal und anschließend entlang dem Ringkanal führt der naturbelassene Fahrradweg nach Quarnbek. Im Nachbarort Flemhude lohnt ein Blick in die Mauritiuskirche.

Von dort aus führt der Weg über Achterwehr am Ahrensee entlang bis nach Hohenhude, wo sich eine der vier Badestellen des großen Westensees befindet. Weiter geht die Tour, wobei der Westensee immer wieder auf der rechten Seite durch die Bäume schimmert, bis zum Campingplatz in Wrohe. Hier haben Sie die Wahl zwischen einem Bier- und Kaffeegarten am Campingplatz oder eine Einkehr beim Restaurant "Zum Fischmeister"  mit schöner Terrasse und Blick über den Westensee.

Danach, nach einer kurzen aber kräftigen Steigerung erreichen Sie den Dorfgemeinschaftsplatz in Wrohe und genießen einen traumhaften Ausblick auf den Westensee, bevor es dann in rasanter Talfahrt vorbei am Gut Westensee und der Jugendherberge wieder zurück zum Ausgangspunkt geht.

Einkehrmöglichkeiten: Westensee, Felde, Achterwehr, Wrohe.

Start: Westensee
Länge: 33 Kilometer
Dauer: 4 Stunden
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Wegmarkierung: Tour 4

Karte für die Tour "Rund um den Westensee"
Lage der Tour (für eine vergrößerte Darstellung auf die Karte klicken)

Sehenswürdigkeiten

1. Mauritius Kirche
Die Kirche in Flemhude wurde um 1240 von flämischen Kaufleuten (Flemhude heißt Stapelplatz der Flamen) erbaut, die mit ihren Schiffen von der Nordsee eideraufwärts fuhren und in Flemhude ihre Waren entluden. Das Äußere der Kirche hat sich – abgesehen von Dach und Dachreiter – in der langen Zeit wenig verändert, obwohl die scheinbar so soliden Feldsteinmauern mehrfach einstürzten und neu aufgemauert werden mussten. Dagegen bietet das Innere der Kirche Zeugnisse der verschiedenen Epochen: den romanischen Taufstein, die mittelalterliche Wandmalerei, den barocken Altar von 1685, die Rokoko-Decke und die klassizistische Kanzel.

2. St.-Catharinen Kirche in Westensee

Die alte Feldsteinkirche wurde 1253 erstmalig als Filiale des Klosters Neumünsters urkundlich erwähnt. Sie zeigt heute noch, welchen Einfluss der damalige Adel auf die Kirche hatte. Im inneren sehen Sie drei Grabplatten, die ursprünglich im Fußboden über den Grüften eingefügt waren. Der Flügelaltar mit einem spätgotischen Mittelschrein, wurde noch vor der Reformation von einem unbekannten Künstler in einer Lübecker Schnitzer-Werkstatt geschaffen. 

 

 
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